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Zersplitterte Rechte

21. November 2012 von

Am Wochenende hat Pro Deutschland auf einer Mitgliederversammlung in Dresden überraschend einen bundesweiten Antritt zur anstehenden Bundestagswahl 2013 beschlossen. Gemäß Rechenschaftsbericht für das Jahr 2011 verfügte PRO D unter Manfred Rouhs und Lars Seidensticker über knapp 300 Mitglieder. Rouhs und Seidensticker wollen in den nächsten Wochen in allen 16 Bundesländern die benötigten Landeslisten aufstellen und die nötigen Unterstützungsunterschriften – etwa 32.000 Stück – sammeln.

Das gleiche Ziel haben auch die Republikaner, die in diesem Jahr zu Gunsten von PRO NRW auf eine Teilnahme an der vorgezogenen Landtagswahl verzichtet haben. Die Freien Wähler, die Freiheit und die VS-NPD haben ebenfalls ihre Kandidaturen angekündigt. Die Lage ist außerordentlich verworren und skurril.

Durch die gegenseitigen Kandidaturen im freiheitlichen Spektrum dürfte unnötige wieder Porzellan zerschlagen werden und die bundesweiten Erfolgsaussichten weiter schmälern. Erfolgsversprechender wäre eine Bündelung aller freiheitlichen Parteien, Wählerinitiativen und politischer Organisation zur Europawahl 2014.

167 Kommentare zu Zersplitterte Rechte

  1. Wahre Worte!

    Die Reps haben laut letzten Rechenschaftsbericht immerhin noch über 5000 Mitglieder, Pro D will dagegen mit nur 300 Mitgliedern das ganze Bundesgebiet aufrollen !?

    Das kann doch nur zum Fiasko werden und die ganze Pro Bewegung schädigen. Auch die Kooperationsbemühuingen von Pro NRW mit Reps und Teilen der Freiheit (mithilfe von PI) geraten damit in Gefahr. Warum soll hier mit Brachialgewalt soviel Porzellan zerschlagen werdebn, bei Null aussicht auf Erfolg oder Mandate? (Im Gegensatz zur EU-Wahl gibt es bei der Bundestagswahl bekanntlich noch die 5 % Hürde!)

    • Bei sowas kann man nur den Kopf schütteln

    • Nach 142 Kommentaren kann ich nur sagen: 90 Prozent Dummschwätzer, von nichts ne Ahnung aber davon ganz viel. Macht euch von euren Rechnern weg auf die Straße und verteilt Infomaterial, aber Quatscht nicht so eine Scheiße!

      Träumt weiter von eurer Einheit der Rechten – vor einer Kerze aber nicht vor euren Rechnern.

  2. Rouhs und Seidensticker sollten aufpassen, dass sie sich nicht übernehmen. Die Bundestagswahl ist für kleine Parteien die schwierigste Wahl und ein Erfolg wird nur sehr schwer zu realisieren sein. Hoffentlich wird durch diesen Wahlantritt nicht die gesamte Marke PRO beschädigt.

  3. Ich bin skeptisch, ob der PRO D-Wahlantritt etwas bewirkt.

  4. Eine krasse Fehlentscheidung, dieser Antritt. Der Einigungsprozess ist damit so gut wie gescheitert. Es ist keine gute Idee auf den abstrusen Auftritt des senilen Gärtners in München so kindisch zu reagieren und nun auf Teufel komm raus zur BTW anzutreten.

    • Die Frage ist doch nur, was Rouhs und Seidensticker zu diesem Alleingang reitet? Die (unwahrscheinliche) Aussicht auf Erreichung der Parteienfinanzierung bei 0,5 % kann doch keinn Grund sein! Zumindest kein politischer mehr, denn damit begäbe man sich eher auf ein Niveuau mit Siegerist und anderen, die von der Zersplitterung und Machtlosigkeit der Rechten persönlich finanziell gut leben.

      • Der Grund ist ganz einfach, Rouhs und Seidensticker brauchen Geld um zu überleben und statt nur auf Spenden zu hoffen hat man sich auf ein total aussichtsloses Unterfangen eingeschossen. Ein Schuß der ganz klar nach hinten los geht!
        Hoffentlich bemerken die Wähler, dass Pro nrw nichts damit zu tun hat!

    • Selbstüberschätzung ist im freiheitlich demokratischen Spektrum weit verbreitet. Der Pro D. antritt ist für einige bei den Rep. ein willkommener Anlass, die Kooperation zu beenden. Wie naiv muß man eigentlich sein, die eigene Politikunfähigkeit zu dokumentieren…

  5. So ein Unsinn

    • Unsinn, ja du hast recht, es ist totaler Unsinn als Partei mit 300 Mitgliedern zu einer BTW anzutreten!

  6. Schwachsinn ist auch die Behauptung, die REPs hätten in NRW auf den Wahlantritt verzichtet. Was sollen diese Lügen?!

    • Ach ja? Sind denn nun die Reps 2012 in NRW angetreten oder nicht? Also einfach mal in Ruhe nachdenken, bevor man losplappert!

      • Die haben probiert Unterschriften zusammeln, sind aber gescheitert! Zumindest soweit ich mich erinnern kann.

  7. Die Chancen auf einen Erfolg sind gleich null. Man hat weder finanzielle Ressourcen, genügend Personal für einen bundesweiten Wahlkampf und auch eine gewisse Proteststimmung für rechts fehlt im Moment. Ich tippe auf 0,2% der Stimmen. Dies wird eine schwere Hypothek für PRO NRW bei der Kommunalwahl 2014!

    • Allein die Pro-Wähler aus NRW und Berlin kommen ja schon auf 0,3 %. Also ein wenig mehr Optimismus ist schon angebracht. Und die Proteststimmung entsteht durch die €urokrise.

  8. Woher sollen da 0,2 überhaupt kommen, wenn die in 15 Bundesländern nicht einmal wählbar sind. Ich tippe bei PRO auf 0,02

    • Ach es werden noch nicht einmal die Unterschriften gesammelt werden, 32000 und noch einige zur Sicherheit, wie soll das klappen?

  9. Unser Spektrum lernt es offenbar nie. Statt zu bündeln und zusammenzuführen,wird gegeneinander gearbeitet. Vielleicht ist Molau auch hieran verzweifelt?

  10. 0. Über den Sinn eines antretens kann man sicher streiten (ich bin/war auch nicht dafür
    aber
    1.Ich bin der Meinung das die Rep nicht mal die Hälfte der Bundesländer zusammenkriegen.
    2. REPNRW hintertreibt jedwede ernsthafte einigung mit Pro und sie werden nicht gebremst.

    3.5000 Mitglieder der REP ??
    Niedersachsen nur mal als Beispiel circa gutgerechnet 80 Mitglieder fast alles Karteileichen meist ohne Zahlung der Mitgliedbeiträge circa gutgerechnet 5 – 10 Aktive bis vor 6 Monaten war ich einer davon! wenn mann die angeblich 5000 Mitglieder zu diesem Verhältnis sieht ist selbst ProD stärker!
    4. HH, HB, SWH und MP praktisch tot!
    5.Einigung ? mit Pro träumt weiter ! Niemals werden die REP auf einen eigenständigen antritt zur Europawahl verzichten! 90 % der noch Aktiven Mitglieder die ich zu dem Thema vor meinem Austritt zu Pro befragte befragte waren Pro-Feindlich!!und sagten sie würden lieber oder dann sofort austreten!
    6. Schon vor dem Antritt von Pro (das war wohl einer der Gründe) haben die REP offiziell den Beschluss gefasst das Personen die mit PRo D zusammenarbeiten oder freundlich gesinnt sind aus der Partei entfernt werden bzw gehen sollen!
    Gruß Andre

  11. Wünschenswert wäre sicher eine vereinte freiheitlich Rechte. Das aber wird immer ein Wunschtraum bleiben.

    Übrigens, was haben die REPs bei der Bundestagswahl schon zu verlieren? Sie kamen 2009 mit 0,4 % nicht einmal in die Parteienfinanzierung. (Und zur Europawahl werden sie höchstwahrscheinlich sowieso eigenständig antreten, weil bisher dort noch staatliche Gelder fließen und sie es sich nach 2014 auch weiterhin erhoffen.)

    Es ist schon nachvollziehbar, wenn jetzt Pro Deutschland zur Bundestagswahl antreten will. Wenn nicht jetzt, wann dann? Meine Unterstützung ist ihnen sicher.

    Die PRO-Bewegung kann hier nur gewinnen, sofern man sich von interessierter Seite nicht auseinanderdividieren lässt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    • das ist doch ziemlich blauäugig. Natürlich kann PRO viel verlieren. Der Grundsatz von PRO war stets die absolute Wahlkampffähigkeit, d.h. man tritt nur zu Wahlen mit Aussicht auf Erfolg an. Ich frage mich, was 0,5% für ein Erfolg sein sollen?

      • v.a. weils wohl eher noch weniger werden würde. 0,5 % ist ja sozusagen schon das offizielle Wunsch- und Traumergebnis von PRO D! 0,1 – 0,3 % dagegen das derzeit wesentlich realistischere Potential!

    • 2009 hatten die Reps auch schon nicht alle Unterschriften zusammen, deshalb auch nur 0,4 Prozent

      • Als Bürger wähle ich doch nur eine Partei, die die Möglichkeit hat, in einem Parlament politisch mitzuwirken, was bringt mir das wenn eine Partei von Anfang an auf 0,5 Prozent spekuliert, so eine Partei würde ich NIE wählen, da kommt doch im Bundestag kein Protest zu Stande.

      • Der Antritt in Niedersachsen wurde vom seinerzeitigen Landesvorsitzenden Dirk H. sabotiert. Am Schluß fehlten von dort die Stimmen.

  12. @dieter

    Was soll hier auseinander dividiert werden, wenn der wesentlich größere Teil der Pro Bewegung, also Pro Köln und Pro NRW, von Rouhs und Seidensticker einfach vor vollendete Tatsachen gestellt wurden? Der Wahlantritt zur Bundestagswahl wurde von der eigenständigen Organisation Pro D ohne Absprache mit den anderen Pro Verbänden beschlossen. Jetzt muss Pro D auch alleine schauen, wie sie das Kind schaukelt. Schließlioch ist Pro D ja nicht der Bundesverband von Pro, sondern eine eigenständige Schwesterpartei von Pro NRW!

    Die Pro Verbände in NRW haben ab Anfang 2013 sowieso alle Hände voll zu tun mit der Vorbereitung der für sie entscheidenden NRW-Kommunalwahl 2014. Von da wird also wenig bis gar keine Hilfe zu erwarten sein. Nein, Pro D hat das mit Brachialgewalt alleine so entschieden, jetzt müssen die 300 Mitglieder auch diesen bundesweiten Wahlantritt irgendwie stemmen. Wie gesagt: mit wenig Aussicht auf irgendeinen Erfolg, dafür aber um so mehr Risiko, die Marke Pro ins Nullkommaghetto zu befördern! Was das für eine Hypothek für die NRW Kommunalwahl und auch für die Europawahl wäre, braucht man wohl nicht extra zu betonen.

    Ich hoffe aber, dass Rouhs und Seidenstzicker wenigstens so einsichtig sind, das ganze abzublasen, wenn sie bei der Sammlung der 32.000 Unterstützungsungsunterschriften Probleme haben sollten und nicht überall auf dem Stimmzettel stehen würden.

  13. Der Wahlantritt von Pro D wird nicht nur Pro NRW im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2014 schwächen, sondern das gesamte rechtsdemokratische Spektrum.
    So sehr ich die Herren Rouhs und Seidensticker als unermüdliche Kämpfer schätze, so sehr scheint Ihnen aber auch das Maß an Realitätssinn abhandengekommen zu sein.
    Das Risiko ist zu hoch. Erinnern wir uns nur an den Antritt der Schill Partei zur Bundestagswahl. Im Gegensatz zu Pro D in Berlin mit 1,2 % waren im Stadtstaat Hamburg phänomenale 22 % erreicht worden und brachten den Spitzenkandidaten Schill in das Amt des Innensenators. Die von den Mitgliedern erzwungene Teilnahme an der BTW brachte dann die große Ernüchterung und Enttäuschung, was letztendlich (auch durch Schill’s internen und vollkommen überflüssigen Zwist mit Ole von Beust) zur Auflösung dieser vielversprechenden rechten Bewegung führte. Der Erfolg muss von Kreisverbänden über die Bezirksverbände, dem Landesverband bis zum Bundesverband strukturell erarbeitet werden. Die Entwicklung von Pro NRW zeigt hier klar erkennbare Zielorientierung, zumal auch mit anderen rechtsdemokratischen kleinen Parteien partnetschaftliche und faire Beziehungen angestrebt werden. Der Alleingang einiger weniger Menschen, denen es an Tatkraft und Wille sicher nicht mangelt, reicht nicht aus, ganz D zu erobern. Noch ist es nicht zu spät. Nur gemeinsam sind wir stark.

  14. @wolle

    100 % Zustimmuntg! Hoffentlich kommt zur Weihnachtszeit noch die Besinnung ;)

  15. Es muss aber auch konstatiert werden,dass die REPs in NRW nachwievor eine nachhaltige Verständigung zwischen PRO und REP erschweren bzw. unmöglich machen. Dennoch bleibt ein alleiniger Antritt von PRO D zur Bundestagswahl skurril und wenig erfolgversprechend.

  16. Dabei sein ist alles!

    Man sollte die Angelegenheit sportlich sehen. Solange keine Ansprüche, in Form von Geldern und Personen, bei anderen Parteien der Pro-Bewegung erhoben werden, kann jeder für sich selber laufen. Die Themenauswahl von Pro Deutschland ist der Sargnagel für die bevorstehende Wahlschlappe. Ab nun darf erst einmal gewettet werden: in welchen Bereich die 0,0 Prozent erreicht wird? Auf geht’s!

  17. Pro D ist doch eine reine VS Truppe…Gereon Breuer….NPD Schmitzs….ich glaube, dass ist alles gewollt—-

    AN ALLE: Auch hier gilt: Diskussionen über den Bundestagswahlantritt – gerne. Angriffe unter der Gürtellinie – nein. Wir werden ab jetzt rigoros unter Moderation stellen, sollte das weiter ausufern.

    freiheitlich.me

  18. Pro D eine VS Truppe? Wie war das? Molau bei proNRW, NPD Hüsgen/Gerhard…und die neuen Aufnahmen weiterer ehemaligen NPD Mitglieder. Gewollt?

    • Aufklärer und was soll das dann mit Breuer und dem BTW Wahlantritt von Pro D? Molau ist schon weg und Hüsgen lang lang ist her, Gerhard war nie in der NPD!!!

      • Richtig ist, dass Hüsgen NPD Mitglied war. Dies hat er auch bereut. Fakt ist aber auch, dass er sich bei Pro NRW richtig reinhängt und Erfolge feiern kann. Frau Gerhard war nicht bei der NPD- davon ab macht sie ihren Job auch super in ihrer Region und hat auch Erfolge.Ehem. NPD Mitglieder werden bei PRO NRW nicht mehr aufgenommen. Also keine Unwahrheiten verbreiten. Im Gegensatz dazu nimmt Rouhs einen ehem. NPD Landtagsabgeordneten der NPD in den “Bundesvorstand” auf. Breuer hat sogar ein Angebot von Rouhs zur Mitarbeit erhalten…so viel dazu….also: Nicht Mist erzählen, um sich selbst in ein besseres Licht zu stellen.

  19. Hier werden ganz sicher nicht einzelne Mitglieder oder Aktivisten patriotischer Parteien in Antifa-Manier namentlich verleumdet oder angegriffen. Funktionäre stehen in der Öffentlichkeit, einzelne Mitglieder und Unterstützer nicht! Das kannst Du bei Indymedia machen, aber nicht hier.

    Bis Du das begriffen hast, gibts hier erstmal eine Auszeit!

    freiheitlich.me

  20. Wir sollten bei diesem Thema zur gebotenen Sachlichkeit zurückkehren: Fakt ist, dass PRO D im Alleingang versucht ausgerechnet bei der Bundestagswahl 2013 einen politischen Durchbruch zu erzielen. Die Partei muss sich jetzt an ihren eigenen Ankündigungenessen lassen und zunächst mal die Wahlteilnahmevoraussetzungen erfüllen. Ein höchst ambitioniertes Unterfangen! Bedauerlich bleibt, dass PRO D, REP und DF nun offensichtlich gegeneinander antreten. Eine Schlacht der Giganten!

    • Ein wohltuend sachlicher Kommentar.

      Ich denke nicht,dass ein Antritt von Pro Deutschland in irgendeiner Weise negative Auswirkungen auf die Kommunalwahl in NRW hätte,im Gegenteil.

      So feindseelig wie die Presse über jede Aktion von Pro NRW berichtet,ist oberstes Ziel überhaupt etwas medienwirksames hinzubekommen. Angst vor negativer Presse ist demnach ein äußerst fadenscheiniges Argument.

      Unterm Strich bleibt stehen:Pro D als eigenständige Partei hat per Mitgliederentschluss festgelegt,zur BTW 13 anzutreten. Ein recht,was ihnen niemand verwehren kann.

      Jetzt gilt es die Ankündigung in die Tat umzusetzen und möglichst flächendeckend Unterschriften zu sammeln.

      Sollte das klappen (woran ich ehrlicherweise genauso zweifle wie ein gros der Kommentatoren) dann, ja DANN sollte man Pro Deutschland mit allen Mitteln unterstützen um die Chance eines ausgebauten Fundamentes für die EU-Wahl zu sichern.

  21. Ludwig der Sachse

    Möchte hier nur den Freiherren von Attinghausen aus “Wilhelm Tell” von Friedrich Schiller, 4.Aufzug,2.Szene zitieren:

    Drum haltet fest zusammen- fest und ewig
    Kein Ort der Freiheit sei dem andern fremd -
    Hochwachten stellet aus auf euren Bergen,
    Daß sich der Bund zum Bunde rasch versammle -
    Seid einig – einig – einig -

  22. Zwei Meldungen, die es in sich haben!

    Kommunalwahlen: CDU will die Sperrklausel zurück: (13.43 Uhr)

    Die NRW-CDU fordert die Wiedereinführung einer Sperrklausel bei Kommunalwahlen. Fraktionschef Karl-Josef Laumann schlug eine Drei-Prozent-Hürde vor. Damit könne wieder Struktur in ausufernde Sitzungen von Kommunalparlamenten mit vielen Splitterparteien gebracht werden, sagte er am Mittwoch (21.11.2012). Inzwischen reichten in einer Stadt mit rund 24.000 Einwohnern schon 150 Stimmen für ein Ratsmandat.

    1999 war die Fünf-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen in NRW nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs abgeschafft worden.

    ————————————-

    NRW-Finanzminister stellt das Bankgeheimnis in Frage: (16.50 Uhr)

    NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans hat das Bankgeheimnis in Frage gestellt. Im Interview mit der WDR-Internetredaktion sagte der SPD-Politiker am Mittwoch (21.11.2012): “Das Bankgeheimnis ist ein Schutz für Steuerhinterzieher und auf Dauer nicht haltbar.”

    Walter-Borjans geht davon aus, dass das Steuerabkommen mit der Schweiz am Freitag im Bundesrat keine Mehrheit bekommt. Einen Kompromiss im Vermittlungsausschuss lehnt der Minister ebenfalls ab. Allerdings sieht Walter-Borjans gute Chancen für Verhandlungen über ein neues Steuerabkommen. Der Bankensektor des Alpenlandes habe großes Interesse an einer Einigung.

    Deutschland müsse nun aus einer starken Verhandlungsposition heraus durchsetzen, dass die Schweizer Banken umfassend über deutsche Anleger informieren. Darüber hinaus spricht sich Walter-Borjans für schärfere Regeln bei der Verjährung von Steuerhinterziehung aus.

  23. Die Entscheidung, zur Bundestagswahl anzutreten, ist richtig. Denn man kann nicht immer nur abwarten. Die €urokrise wird sich weiter verschärfen, und die Menschen werden eher FW oder Pro wählen, als z. B. die Piraten. Zudem wird die Partei BIW wahrscheinlich 2015 in Hamburg in den Landtag (Bürgerschaft) einziehen. Mehr dazu auf meinem Blog.

  24. Diese Entscheidung zeigt leider die Mischung aus Unprofessionalität und Selbstüberschätzung, die für Kleinparteien rechts von der CDU typisch ist und mich von einem Engagement für eine dieser Parteien abgehalten hat. Dass es bei den Republikanern nicht anders ist (die nur wegen ihres Versagens beim Unterschriftensammeln nicht in NRW angetreten sind) ändert an diesem Fazit nichts.

    • Die NRW-Republikaner sind nicht beim Unterschriften sammeln gescheitert. Die wären locker zustande gekommen.
      Pro-NRW hats ja auch geschafft. Man ging sich eben aus dem Weg …

  25. Wichtig, ist aber auch, dass die ganze PRO-Bewegung durch den Berliner Alleingang nicht gespalten wird. Rouhs pokert sehr hoch und sollte aber nicht vergessen aus welchem Stall er kommt.

    • Nochmals: ich bin beileibe kein Freund des Antritts. Aber: vielleicht ist gerade dieses “Pokern” doch einen Versuch wert.

      Das die blanke Graswurzelarbeit (die ohne Frage extrem wichtig ist) allein eine extrem langwierige Sache ist,wird niemand bestreiten können.

      Und schaue ich mir die Kreisverbände in NRW an… da hat sich quantitativ in den letzten Monaten nicht gerade massig etwas verändert.

      Nur:man muss immer bedenken,dass die Konkurrenz lauert. Hätte Pro Deutschland Die Freiheit in Berlin nicht aus der Wahlkampffinanzierung herausgehalten, wer weiß, welche Aktionen es heute in einem starken Freiheit-LV NRW geben würde… zum Nachteil von Pro NRW und einer ehrlichen freiheitlochen Politik.

  26. Die Frage der Möglichkeit eines Zusammenschlusses der Rechten ist zunächst nicht nur eine des Willens oder Nichtwillens. Voraussetzung wäre Klarheit und Einigkeit zu haben über die richtige Strategie, denn die entscheidet letztlich über Erfolg oder Scheitern. Und hier hakt es nicht erst seit heute.
    Denn der Kern unseres (nicht nur deutschen) Dramas, ist der, dass der politische Gegner nicht in Gestalt des Islam, der Sinti und Roma, der Erdogans, etc. daher kommt, sondern in unseren in der Rede genannten Machteliten zu verorten ist .Deren Allianz aus knallharter linken Ideologie, privatkapitalistischem Ausbeutungsinteresse und Wiederauferstehung der deutschen Romantik, personifiziert in Gestalt einer multikultibesessenen C. Roth betreibt die Abschaffung der Nation und weicht sukzessive deren Rückgrat, also auch die Fähigkeit zum Widerstand auf.

    Die überwiegende Rechte (NPD, Pro, etc.) spielt dieses Spiel ungewollt mit, indem sie ihre Feindbilder in den “Objekten” der Deutschlandabschaffer und nicht in den politischen, wirtschaftlichen und medialen Zentren reproduziert und so den VS-Hilfstruppen wieder und wieder “tatsächliche Anhaltspunkte für…” gibt, damit für die o.g. Allianz permanenten Munitionsnachschub betreibt, den diese gnadenlos ausnutzt.

    Für einen Lösungsansatz wäre schon viel geholfen, sich dieser Tatsache bewusst zu werden, sie in der Breite zu verankern und die entsprechenden politischen Schlussfolgerungen zu ziehen. Brillianter Köpfe wie Kleine-Hartlage sehen das übrigens ähnlich!

  27. Junge Junge, armes Deustchland!

  28. Na, da soll doch mal noch einer sagen, die staatlich organisierte Zersetzung der konservativen in Deutschland würde nicht funktionieren. Je öfter ich die Forderung nach der Bündelung lese, desto mehr weiß ich: Der VS ist nicht nur in der NPD extrem aktiv ;-)

  29. Die Frage ist, wie sich Pro Nrw verhält. Hält man sich an die Abmachungen, unterstützt man einerseits die Rep während andererseits Rouhs Truppe von der in NRW aufgebauten Popularität zehren will. Alles sehr merkwürdig.

  30. Machen wir uns doch nichts vor. Zur Zeit sind alle “Rechtsparteien” in einem desolaten Zustand. Es ist daher ziemlich egal, wer wo antritt oder eben nicht. Alle werden bedeutungslos bleiben und wohl auch unter der Grenze der Wahlkampfkostenerstattung landen.

    Es ist vergeudete Zeit, die Hoffnung auf eine Partei zu setzen. Das hat seit Jahren und Jahrzehnten nicht funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.

  31. PRO NRW wird sich primär auf die Kommunalwahl 2014 konzentrieren und zudem versuchen eine Bündelung der freiheitlichen Kräfte bei der Europawahl zu ermöglichen.

    • Richitg. Diesen Weg finde ich auch gut. Wer von den 5 Personen bei Pro D soll die 32.000 Unterschriften sammeln? Machen wir uns nicht vor: Bei der damaligen “großen” Demo zur Berlinwahl konnte Pro D keine 20 Personen auf die Beine bekommen. Die Teilnehmer kamen aus NRW- von Pro NRW! Und nun will Pro D zur BTW antreten. Mal ehrlich: lächerlich!

  32. Das liegt einfach am Wähler. Wer einen guten Wahlkampf macht und wahrgenommen wird hat auch die Chance gewählt zu werden (wenn die Wähler es wünschen).
    Viel problematischer ist der Erfolg: Streit um Posten, massiver Mitgliederzuwachs von Karrieristen und Opportunisten usw..

  33. Es muss zu einer Vereinigung aller freiheitlichen Parteien kommen, unter welchem Namen auch immer, alles Andere ist Blödsinn. Aus FREIHEIT, REP, BIW und allen PROS muss eine deutsche FPÖ entstehen. Im Grunde muss man nur die erfolgreichen Parteien, aus anderen europäischen Staaten kopieren. Man muss außerdem seriöser werden, denn sonst bekommt man auf Dauer ein negatives Image. Meiner Meinung nach ist der Erfolg zum Greifen nahe, aber aus irgendwelchen Gründen laufen alle patriotischen Parteien an ihm vorbei. Ich bin mir wirlich absolut sicher, dass man mit einer gut gemachten patriotischen Partei locker 5% erreichen kann.

    - FREIHEITLICH
    - PATRIOTISCH
    - SOZIAL
    - ÖKOLOGISCH
    - ISLAMKRITISCH
    - EU KRITISCH

    Es ist problemlos möglich, aus dem was im freiheitlichen Spektrum vorhanden ist, ein erfolgreiches Produkt zu erstellen. Und wenn man das nicht hinbekommt, dann scheitert es wirklich nur an der eigenen Unfähigkeit.

    • Sehr richtig, dass eine solche Partei freiheitlich, patriotisch, sozial, ökologisch, islamkritisch und EU-kritisch sein soll. Aber es muss auch das Verhältnis zur Religion geklärt werden. Die CDU ist eindeutig christlich. Eine deutsche rechte Partei sollte sowohl den Gottglauben als auch die Konfessionslosigkeit ablehnen. Eine Alternative sind die freireligiösen Gemeinden, bei denen es sich auch um staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften handelt.

    • All das was Sie in einer Partei vereinen wollen war doch schon mal in einer Partei vereint,nämlich den REPUBLIKANERN unter Franz Schönhuber.

      Alle nachfolgenden Abspaltungen hatten ja Gründe, und diese Gründe bestehen weitestgehend noch fort. Darum ist es illusorisch zu glauben hier könnte sich wieder etwas zusammenfügen.

      Gerade deshalb fand ich den Politik-Ansatz von PRO so reizvoll. Bisherige rechte Projekte wurden entweder “von oben” initiiert ( DVU, ProDM) oder hatten einen Überraschungserfolg (REP, Schill).
      Letzteres gelang auch den Piraten, und an deren Beispiel sieht man, wie schnell es bergab geht wenn die personelle, organisatorische und ideologische Basis fehlt.
      Der Weg von PRO Köln und PRO NRW schien sich dagegen für mich als Außenstehenen am organischen Aufbau der einst die Grünen hochgebracht hat zu orientieren.

      Die Aktion von PRO Deutschland konterkariert diesen Weg und ist zum Scheitern verurteilt. Schon der Wahlantritt wird Resourcen verschlingen die im Wahlkampf dann fehlen werden. Jedes Bundesland bei dem der Antritt nicht geschafft wurde wird das Ergebnis nach unten ziehen.
      Der einzige mögliche positive Effekt eines solchen Wahlantritts wäre es, den Namen bekannter zu machen; wenn jedoch in vielen Bundesländern der Name auf dem Wahlzettel fehlt und im Rest der bundesweite Wahlkampf von 300 Mitgliedern gestemmt werden soll glaube ich nicht, daß dieses Ziel erreicht werden kann.

      Freuen wird sich letztlich die NPD, die ihre führende Rolle im rechten Lager auch mit einem Wahlkampf auf Sparflamme ausbauen kann und sich wahrscheinlich auf die Landtagswahlen in für sie wichtigen Ländern sowie die Europawahl konzentrieren wird.

  34. “Der Heuchler”, “Stasiwitz”, man kann kaum zählen, wie oft Leute und Parteien hier beschimpft wurden, weil sie keine Deals mit Pro machen wollten. Herrn Dr. Schlierer kann man ja dann jetzt “der Naive” nennen. Übrigens kommt es nicht gut, wenn Seidensticker offiziell NPD-Richter verbannen will und dann auf Facebook wieder den dicken Pali-Freund gibt. Genau wegen solchen Dingern hat DF Pro Deutschland von Anfang an die rote Karte gezeigt.

  35. Schauen wir uns doch mal die nackten Zahlen und Fakten an :

    Antritt der REP zur Bundestagswahl
    1990_987.269 Stimmen_2,1%_Antritt in allen 16 Bundesländern
    1994_875.239 Stimmen_1,9%_Antritt in allen 16 Bundesländern
    1998_906.383 Stimmen_1,8%_Antritt in allen 16 Bundesländern
    2002_280.671 Stimmen_0,6%_Antritt in 14 Bundesländern außer SA und BB
    2005_266.101 Stimmen_0,6%_Antritt in 9 Bundesländern außer SH, MV,HH,HB,NS,BB und Saarland
    2009_193.396 Stimmen_0,4%_Antritt in 11 Bundesländern außer SH, HH,NS,SA und Saar_außerdem unter der wichtigen 0,5% Marke für die Wahlkampfkostenerstattung

    Ein Trend ist deutlich sichtbar, und zwar der in die Bedeutungslosigkeit. Die REP haben fertig! Die Marke ist verbraucht und von Zersplitterung kann keine Rede sein. Was sollte einen Wähler abhalten, der bei der BTW seit 1990 bei den REPs sein Kreuz macht, es diesmal bei pro Deutschland zu setzen ?
    Wir werden sehen in wieviel Bundesländern pro Deutschland, REP und Freiheit die Unterstützungsunterschriften zusammenbekommt. Meine Unterstützung hat pro Deutschland. Ein realistisches und anspruchsvolles Ziel kann natürlich nur die 0,5% Hürde sein (alles darüber ist Bonus), um in die Parteienfinazierung zu kommen. Mit diesen Geld können dann deutschlandweite Strukturen aufgebaut werden. Die REP hatten dazu über 20 Jahre Zeit und sind gescheitert.

    • Da einige sich hier über die 32.000 Unterstützungsunterschriften ereifern: Pro Deutschland hat zur Berlinwahl aus dem Stand immerhin über 10.000 Unterschriften gesammelt.

      Dies nur als Fakt – völlig wertungsfrei.

      Nur müssen die 32.000 Unterschriften in allen 16 Bundesländern gesammelt werden, also im Schnitt 2.000 pro Bundesland. Bin gespannt, ob das in Bundesländern wie dem Saarland, MeckPomm oder Schleswig-Holstein geschafft wird! – Lützow

      • Na dann viel Spaß beim Sammeln! Da lernt Ihr wenigstens Land und Leute kennen! Urlaub in Deutschland ist ja wieder stark im kommen, auch Rundreisen und Flußkreuzfahrten ;)

      • @ Lützow

        Vollkommen richtig und korrekt. Wie gesagt: auch ich habe arge Zweifel, dass das Ganze kein Schuss in den Ofen wird.

        Das alles aber so hinzustellen, als würden nur 5 Hanseln jeweils eine Handvoll Unterschriften zusammenbekommen, ist Quatsch.

        An der getroffenen Entscheidung gibt es mehr als genug sachlich Kritikpunkte, da braucht man nicht noch den sinnbildlichen Knüppel rausholen, wie einige hier.

      • Fakt ist aber auch, dass teilweise die Leute doppelt bzw. dreifach unterschreiben konnten….

  36. Bei Molaus letztem Auftritt bei PRO wurde Rouhs und Seidensticker eine Fusion von PRO NRW mit PRO D angeboten, um zu einer bundesweit einheitlich PRO-Marke zu kommen. Dieses Angebot wurde von Rouhs brüsk abgewiesen, da man unabhängig bleiben wolle.Nun hat man unabhängig entschieden an der Bundestagswahl teilzunehmen.PRO NRW war in diesen Entscheidungsprozess nicht eingebunden . Nun muss die Berliner Kaderpartei Leistung zeigen, ansonsten könnte sich ihre Ankündigung als Rohrkrepierer erweisen..PRO NRW wird sich 2013 primär auf die Kommunalwahlvorbereitung konzentrieren. Rouhs hat nun sich positioniert, jetzt muss er auch beweisen ,dass seine Ankündigungen mehr als heiße Luft sind…..

    • Interessant ist, warum Rouhs eigenständig bleibe will: Damit er einen sofotigen Zugang zum Konto hat. Das ist Fakt. Wenn er einer Bündlung zugestimmt hätte, hätte er keinen Zugriff mehr auf die Parteikasse gehabt. Wie schon mal gefragt: Kann jemand wiederlegen, dass Rouhs und Seidensticker ein Gehalt aus der Parteikasse bekommen`? Rouhs selbst soll 2500 Euro erhalten und Seidensticker soll ca. 1500 Euro aus der Parteikasse erhalten…und???? Wie ist die Antwort???

      • politisch und korrekt

        Man sollte jetzt wirklich aufhören, hier in dieser Weise zu reden.

        Was hier geschrieben wird, ist genau so öffentlich, als würde es in der Zeitung stehen. Sollen sich wirklich unsere Gegner über unsere ureigensten Diskussionen das Maul zerreissen? Seid Ihr noch zu retten? Mit solchen Diskussionen schadet Ihr ALLEN!

        Macht das doch untereinander aus. Ich schreibe ja auch hier nicht einfach nieder, was ich mir so denke! Und da können manche froh sein darüber!!

        Wann begreift man das endlich: (Öffentlich) Reden ist Silber und (öffentlich) Schweigen ist Gold! Das hier ist öffentlich!!!

        Wenn man das immer beherzigt hätte, könnte man sich permanent viel Ärger ersparen.

  37. @ulli

    Eine bundesweit einheitlioche PRO Marke wäre für die Weiterentwicklung der Pro Bewegung wirklich das Beste gewesen! Nun muss man eben unter den bestehenden Verhältnissen weiter arbeiten. schade, aber trotzdem nicht unmöglich …

  38. Ich halte den Antritt zur Bundestagswahl für einen strategischen Fehler. Und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Ressourcen werden verbraucht.
    2. Von Wahlkampffähigkeit kann man nicht sprechen, da der strukturelle Unterbau fehlt.
    3. Die ‘Marke’ Pro könnte Schaden nehmen, was sich auch auf die Kommunalwahl in NRW auswirken könnte.
    4. Das Klima innerhalb der PRO Bewegung(en) könnte vergiftet werden, da viele mit dem Wahlantritt nicht einverstanden sind.

    Meiner Meinung nach sollte man alles auf die Kommunalwahlen in NRW ausrichten, und dann, hoffentlich mit Rückenwind aus der Kommunahlwahl, zusammen (PRO NRW und PRO Deutschland) bei der Europawahl antreten. An einen gemeinsamen Antritt bei der Europawahl glaube ich nicht. PRO wird nicht mal die Republikaner ins Boot holen können.

    Der Antritt zur Bundestagswahl ist eine krasse Fehlentscheidung. Unabhängig davon haben sich Seidensticker und Rouhs Verdienste erworben indem sie Stadtkewitz in Berlin das Wasser abgegraben haben. Hoffentlich besinnt man sich noch in Berlin eines besseren und sieht von einer Teilnahme an der Bundestagswahl ab.

    • Ich glaube eher, dass Stadtkewitz sich das in Berlin (Gott sei dank) selbst vermasselt hat…. ;-)

      • Sehe ich auch so.

        Die hatten alles selbst in der Hand, Bekanntheitsgrad, örtliche Verankerung, Wählerpotential etc.. Und dann lassen sie sich schlagen von Zugereisten, die quasi bei Null anfangen mußten.

        Leute die so einen Vorteil versemmeln würden in keinem Karnickelzüchterverein auch nur als Beisitzer in den Vorstand gewählt werden.

      • Nun ja, ohne den Antritt von Pro Deutschland hätte DIE FREIHEIT (Wahergebnis: 0,96%) die 1% Marke übersprungen und wäre so in den Genuss der Wahlkampfkostenerstattung gekommen. Das hätte man sogar als Anfangserfolg verkaufen können, auch wenn anfangs von einem Wahlergebnis um die 10% schwadroniert wurde.

        Dass Stadtkewitz und Konsorten abgesehen davon dilettiert haben, steht außer Frage. ;)

  39. Ich würde gern mal wissen, wie die Marke “PRO” durch einen Bundestagswahl-Antritt in irgendeiner Weise beschädigt werden soll und vor allem was das Ganze mit der Kommunalwahl in NRW zu tun haben soll?

    Sowohl in NRW als auch in Berlin wurden jeweils 1,x%-Ergebnisse geholt, in NRW sogar schon Zwei mal – dabei waren zig dutzende Wahlkreise mit 0,x%-Ergebnissen. Trotz fantastischer Arbeit vor Ort sind das rein objektiv betrachtet grottenschlechte Ergebnisse.

    Egal, ob Pro Deutschland in Berlin oder München demonstriert oder Pro NRW in zahlreichen Metropolen in Nordrhein-Westfalen: hat jemand schon einmal einen positiven Bericht in den Leitmedien gelesen?

    Wie da ein Wahlantritt irgendetwas beschädigen soll, bleibt mir rätselhaft – der gleichen Logik nach müsste der Name Pro NRW dann in allen 0,x%-Wahlkreisen ja extrem beschädigt sein, gleiches gilt für ProD in Berlin.

    Betrachtet man den BTW-Antritt: im schlimmsten Fall vermasselt man es und es passiert gar nix. Im besten Fall erreicht man aber um die 30.000 Unterschriften und steht landesweit zum ersten Mal unter der Marke “PRO” auf dem Stimmzettel.

    Eine vorgezogene Landtagswahl kann man nicht einer regulären Wahl vergleichen. Unter den bekannten Voraussetzungen zuzulegen, ist respektabel. Und selbstverständlich hat eine Wahl, bei denen man 0,x% erreicht, eine Auswirkung. Es geht nicht um die Berichterstattung der Medien, sondern einzig um die Wirkung bei den Bürgern. Ein Remscheider oder Wuppertaler überlegt sich, PRO NRW zu wählen, wenn ein Jahr vorher PRO in der Stadt 0,4 oder 0,5% hatte. Zudem könnte eine vernichtende Niederlage eine negative Auswirkung auf Mitglieder, Spender und Unterstützer allgemein haben. – Lützow

    • Ein Remscheider oder Wuppertaler überlegt sich, PRO NRW zu wählen, wenn ein Jahr vorher PRO in der Stadt 0,4 oder 0,5% hatte.

      Ich verstehe es immer noch nicht: wo soll denn dann bitteschön die massive Schädigung der PRO-Marke in NRW entstehen, wenn Pro Deutschland zur Bundestagswahl meinetwegen nur 0,3% in Wuppertal und 0,1% auf Kap Arkona holt?

      Nochmal: ich heiße den Antritt auch nicht gut. Nur bei einigen Kommentaren denke ich wirklich langsam an den berühmten Nachbarn, der den ganzen Tag im Unterhemd am Zaun steht und sich über generell jedes politische Thema aufregt.

      Bei den REP schaden auch 0,x% Ergebnisse, oder etwa nicht? Potenzielle Unterstützer werden von solchen Ergebnissen abgeschreckt, darum geht es. Rouhs hätte bei den REP bleiben können, wenn sein Anspruch 0,x%-Ergebnisse war oder ist! – Lützow

      • @Friedrich II.

        Zustimmung

        @Lützow

        Der Einschätzung kann ich nur teilweise zustimmen. Natürlich ist ein 0,x% Ergebniss in der Außendarstellung zum Wähler negativ, aber intern wäre ein Erreichen der 0,5%-Hürde (Wahlkampfkosten)ein Erfolg, um landesweite Strukturen aufzubauen. Wie bereits weiter oben ausgeführt, die REP bekammen in den letzten 20 Jahren mehrmals diese Finanzspritze und haben es nicht genutzt. Zeit für Neues, “Pro” wird auf den Wahlzettel deutschlandweit (nicht nur NRW)bekannt gemacht.Ein Nichtantritt aus Rücksichtnahme auf die Kommunalwahl 2014 in NRW kann ich nicht nachvollziehen! Wir haben keine 20Jahre mehr Zeit, unter den Blickwinkel der Demografie wird es in vielen NRW-Städten in 20-30 Jahren düster aussehen.
        Ich appeliere an alle proNRW`ler pro Deutschland aktiv zu unterstützen oder zumindest nix zu torpedieren und schlecht zu reden.

      • Schade, dass meine Erwiderung der Zensur zum Opfer gefallen ist.

        Eine Diskussion mit offenem Visier ist das nicht gerade, Lützow…

  40. “Hoffentlich besinnt man sich noch in Berlin eines besseren und sieht von einer Teilnahme an der Bundestagswahl ab.”

    +++ Drei Kreuze hinter diesen Satz. Jeder, der Zugang hat zu den Pro Deutschland Verantwortlichen, sollte in den nächsten Wochen und Monaten darauf hinwirken. Noch ist es nicht zu spät!

  41. Es werden immer nur Rouhs und Seidensticker für den Wahlantritt verantwortlich gemacht und nicht der Dritte an der Spitze. Getrieben vom Hass und Rachsucht gegen seine frühere Partei die Rep und gegen Schlierer steuert er blindwütig die Pro Bewegungen ins Chaos.

    • Soweit mir bekannt ist, wurde der Antritt zur BTW weder von Rouhs, Seidensticker oder Hänschenklein verordnet.

      Das höchste Gremium, die MITGLIEDERVERSAMLUNG, hat den Antritt beschlossen. Basta. So funktioniert echte Demokratie in einer Partei.

      • Und soweit mir bekannt ist, ist PRO NRW hier einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Es gab wohl vorab eine kurze Info, aber mit dem Hinweis, dass man sowieso tun würde, was man für richtig hält, egal wie PRO NRW dazu steht. Das nenne ich eine tolle Kooperation unter Schwesterparteien!

        Kein Wunder, dass daraufhin der PRO NRW Landesvorstand einstimmig beschlossen hat, dass dieser Antritt eben alleine Sache von PRO D sei und PRO NRW sich hieran in keiner Weise beteiligen wird, sondern stattdessen mit der Aufstellung der Listen für die NRW-Kommunalwahl beginnt. Das ist dann auch eine demokratische Entscheidung von PRO NRW, die PRO D dann eben “zu schlucken” hat.

      • Seien wir doch ehrlich: Der Parteitag war doch nur zur Abstimmung da. Ich wußte schon aus sehr sichern Quellen, dass Rouhs vor 2 Wochen schon von Antritt gesprochen hat. Dies hat er ganz klar gesagt. Schön Wetter auf dem OParteitag machen dann abstimmen lassen…so läuft doch das Spiel…

  42. ” Aber es muss auch das Verhältnis zur Religion geklärt werden. Die CDU ist eindeutig christlich. Eine deutsche rechte Partei sollte sowohl den Gottglauben als auch die Konfessionslosigkeit ablehnen. ”

    Die Deutschen sind halt hauptsächlich katholisch, protestantisch oder konfessionslos, und das kann auch so bleiben. Ich finde nicht dass man das unbedingt thematisieren müsste.

    ” All das was Sie in einer Partei vereinen wollen war doch schon mal in einer Partei vereint,nämlich den REPUBLIKANERN unter Franz Schönhuber. ”

    Ja, und ich bin auch der Meinung, dass die Republikaner das beste Fundament für einen Neuanfang darstellen, sie sind die größte und bekannteste Partei und haben das breiteste Programm. Ich würde die Republikaner nehmen, und die FREIHEIT hinzugeben, genauso wie die PROs, und schon hätte man eine deutsche FPÖ.

    ” Alle nachfolgenden Abspaltungen hatten ja Gründe, und diese Gründe bestehen weitestgehend noch fort. Darum ist es illusorisch zu glauben hier könnte sich wieder etwas zusammenfügen. ”

    Ich kann da keine wirklichen Gründe erkennen, außer dass sich die Leute persönlich nicht leiden können. Und die Zusammenarbeit mit der NPD und anderen Nazis kommt ja wohl auch für niemanden mehr in frage.

    ” Freuen wird sich letztlich die NPD, die ihre führende Rolle im rechten Lager ”

    Die NPD mit ihren SS Schergen, gehört für mich zu gar keinem Lager, und schon gar nicht zu unserem. Diese Partei hat ohnehin nur so viele Wähler, weil die meisten Bürger gar nicht wirklich begreifen, welche Ideologie dahintersteckt.
    Wir sind deutsche Freiheitskämpfer, und keine Faschisten.

    Uns geht es hauptsächlich darum, klarzumachen, wem dieses Land gehört, nämlich dem Deutschen Volk, und eben nicht der EU oder dem Islam, und auch nicht der Türkei.

    Sozial wie die SPD, ökologisch wie die GRÜNEN, konservativ und liberal wie die UNION, und patriotisch wie sonst niemand.

    Gegen den Islam, gegen Nazis, gegen Linksextremisten, gegen EU Diktatur.

  43. Ein Grafenwalder hetzt bei Bunzelrepublik gegen freiheitlich herum und verteidigt vehement den Wahlantritt von PRO D.

    • Dieser seltsame Blog hetzt auch gegen PRO NRW bzgl. ehemaliger NPDler herum. Bei Pro Deutschland gäbs sowas nicht!

      Schon witzig, wie hier die Fakten verdreht werden. Während PRO NRW schon vor fast zwei Jahren beschlossen hat, generell keine ehemaligen NPDler mehr aufzunehmen, nimmt PRO Deutschland umgekehrt jetzt noch fleissig Ex-NPDler auf. Ein Kommentator vermerkt hierzu richtig:

      “soso, böse Ex-NPDler bei PRO NRW also. Und ich dachte, dass der der Ex NPD Landtagsabngeordnete Mirko schmidt gerade eben bei Pro Deutschland in den Bundesvorstand gewählt wurde …”

      • ja die bekommen keine Leute zusammen……..

      • Also bitte, Mirko Schmidt ist vor 7 Jahren (sieben!) aus der NPD ausgetreten und benötigte danach Personenschutz vor den EX-Parteifreunden…

        Und an wen hat er sich gewandt? Richtig, den VS! – Lützow

      • Jeder, der die NPD verlässt, handelt gut und richtig. Bei den 3 Aussteigern aus der ersten Landtagsfraktion in Sachsen gilt es aber folgendes zu beachten: Der Verfassungsschutz darf auf Dauer keine V-Männer führen, die im Landtag sitzen, der rechtlich eigentlich den VS kontrollieren sollen. Es hält sich daher hartnäckig das Gerücht, dass der konzertierte Abgang dreier NPD-Landtagsabgeordneten mithilfe des VS nichts anderes als die Aufhebung des oben beschriebenen Dillemmas war ….

    • Bei dieser Hetze kann Pro D wohl kaum auf Unterstützung von der wesentlich größeren Partei Pro NRW rechnen……

      • Lieber Wolfgang,

        Pro D hetzt gegen überhaupt niemanden (deshalb sind die mir wohl auch so sympathisch). Ich spreche nicht für Pro D, sondern nur für mich selbst.

        Finde es allerdings Schade, dass hier so ein Groll gegen Pro D gehegt wird. Und das nur, weil die Mitglieder vor der Abstimmung bei der wesentlich größeren Partei Pro NRW nicht um Erlaubnis gefragt haben.

      • Nein- Rouhs bricht gerne Abmachungen und will/kann (oder was auch immer)nicht mit anderen zusammenarbeiten. Wenn das ein Vorteil ist- na ja. Fakt ist, dass Rouhs sich überschätzt und wahrscheinlich einfach nur die Kasse im Blick hat…

      • Lieber Grafenwalder, es ist alles verständlich was Sie schreiben, aber nur deshalb weil Sie nicht wissen wie die PRO D Truppe in Berlin, ( jetzt wohl doch schon 15 Personen), zustande kam!

        Das ist so als wenn ich als Angestellter in einem Betrieb mir alle Kundendaten schnappe und dann, mit 5 neuen Angestellten einen neuen Betrieb gründe und diesen dann auch noch als einen Bundesweiten Betrieb, also nicht nur in der Stadt wo der Betrieb ansässig ist, sondern so tue als wenn es diesen in ganz Deutschland gäbe und nur mit den Kunden des Betriebes aus dem ich komme.

        Um es ganz klar und knallhart zu formulieren: „Ohne PRO NRW könnte es überhaupt nicht PRO D geben und wenn, dann nur mit gemeinsamen Absprachen und klar aufgebauten Strukturen in ganz Deutschland, die es aber nun mal noch nicht gibt, dass braucht noch einige Jahre und es ist nicht zu spät um dann in Deutschland ein politisches Korrektiv aufzubauen.

        Rouhs macht hier, aus rein egoistischen Gründen und um finanziell GUT abgesichert zu sein und nur auf Kosten von PRO NRW den dritten Schritt vor den ersten!

        PRO D wäre eine wesentlich bessere und ernst zunehmende politische Alternative zu den Altparteien in ganz Deutschland wenn Rouhs mit Beisicht gemeinsam den bundesweiten Schritt gemacht hätte, von NRW aus, steter Tropfen höhlt den Stein!

        PRO NRW hat bei den Spendern Verluste die laut der Spender nicht erkannt werden, weil die meisten Spender glaubten sie spenden EINER Partei eben PRO!!!
        So spaltet man und schwächt die PRO Bewegung und nur aus reinem Egoismus, ja so ist es, schon traurig!

  44. Vielleicht sollte freiheitlich die Herren Rouhs und Seidensticker einfach mal auf ein Interview einladen und die ganzen bohrenden Fragen der Kommentatoren stellen?

  45. Rolf Steiner 21.11. sieht es richtig – andere Kommentatoren und ich früher sehen eine realistische Chance bei einer vereinten patriotischen Partei. Die Frage ist, warum es nicht geht? Die Zeit drängt, die Gefahr für Deutschland steigt, das sehen alle – aber was hindert uns, vom RFJ abgesehen ? Sind das nur kleinkarierte Vorstände – oder arbeitet da doch der VS im Interesse der antideutschen Herrschenden im Sinne “Divide et impera – teile (die Gegner) und herrsche” schon in unserer Mitte?

  46. Offenbar haben Rouhs und Seidensticker ihre Kandidatur im völligen Alleingang ohne Konsultation von PRO Köln und PRO NRW durchgesetzt. Dafür hält PRO NRW noch erstaunlich still. Im Parteivorstand ist es jedoch sehr heiß hergegangen und es wurde kritisiert, dass einfach vollendete Tatsachen geschaffen worden sind .Dabei hatten PRO NRW und die REPs vereinbart, dass die REPs zur Bundestagswahl antreten sollen. Zur Europawahl sollte dann was gemeinsames geschehen. Nun treten PRO D und die REPs gegeneinander an und schwächen sich gegenseitig. Manchmal meint man,man befindet sich auf einem Narrenschiff!!!

    • OK, ich gebe zu, ich habe auch für den Antritt von pro Deutschland zur BTW gestimmt. So´n Mist, jetzt ist das ganze Gekungel hinter verschlossenen Türen vor´m A….
      Ganz ehrlich, ich freue mich riesig!

    • Meister Herrmann

      ….natürlich möchte mann auf ein Wunder hoffen….
      ..aber wäre ein Wunder auch wirklich langfristig vom Vorteil?
      Wenn wir gleich 7,3% bekämen…..was für eine Fraktion würde da zusammenkommen? Was würde die Medienmacht und die anderen mit ihr machen?
      Vielleicht hat Pro D aber auch jede Menge hochkarätige prominente Seiteneinsteiger in allen Bundesländern bei der Hand, so daß nun eine Schlagzeile der nächsten…..
      Vielleicht tritt Pro bei der nächsten EU-Wahl auch gleich in ganz Europa…..

  47. Wie wäre es denn mal mit helfen, Milva? Helfen statt stillhalten!
    Beisicht wusste, daß angetreten werden soll.
    Aber so ist er halt, wie das Wetter, heute so, morgen so…

    • Stimmt nicht du Übel Täter, denn wenn es so gewesen wäre hätte der PRO NRW Vorstand die Möglichkeit gehabt über die Sache zu diskutieren und vor allem dann darüber abzustimmen, so konnte nur noch vor vollendeter Tatsache stehend, darüber diskutiert werden und da sind einige tierisch sauer auf PRO Deutschland!

      • PRO D hat auf Teufel komm raus diesen wahnwitzigen Wahlantritt im Alleingang beschlossen. Gegen den Rat und Willen von PRo Köln und PRO NRW. Und jetzt sollen diese beiden Orgas noch aktiv mithelfen, obwohl PRo D die ganze Bündelungspolitik der letzten Jahre damit zumnichte macht?

        Nee, nee, PRO D kann schon froh und dankbar sein, wenn der Rest der PRO Bewegung mit Zähneknirschen offiziell still hält, um keinen kompletten Bruch in der PRo Bewegung herbei zu führen.

        Ansonsten ist jetzt bei Rouhs, Seidensticker, Dagenbach und Co. mal arbeiten angesagt: Da man ja alles selbst besser weiß und sowieso so gut aufgestellt ist, dürfte die Sammlung der 32.000 Unterschriften wohl locker und rasch alleine zu schaffen sein. Auch die 16 Landeslisten werden doch wohl spätestens bis Weihnachten überall aufgestellt sein, wo man doch laut Rouhs überall genügend Mitglieder hat? (mathematisch zumindest theoretisch möglich: 300 / 16 = ca. 19 Mitglieder pro Bundesland )

        Also jetzt mal lieber ranklotzen statt rumdiskutiskutieren und andere aufzufordern, die eigene Arbeit zu machen!

      • 1. Rouhs und Seidensticker ackern 6 Tage in der Woche im Hauptstadtbüro – ohne irgendwelche Referendare oder hauptamtliche Mitarbeiter. Herr Dagenbach sitzt seit über 2 Jahrzehnten im Stadtrat von Heilbronn – soviel zum Thema “mal arbeiten”.

        Sie können mit Sicherheit eine bessere Leistung vor dem heimischen Rechner nachweisen, herbert36… :roll:

        2. Wo hat Pro Deutschland irgendwo jemand aufgefordert, die eigene Arbeit zu machen?

        Kritik an der BTW-Teilnahme ist gut und schön. Dummes Rumgestänkere hilft aber keinem.

      • Wenn in Berlin schon soviel gearbeitet wird, wie soll das dann Bundesweit funktionieren! Friedrich II.

      • @ Wolfgang

        Absolut berechtigte Frage! Deshalb hätte ich es auch viel lieber gesehen, dass man sich auf Berlin konzentriert hätte.

  48. Warum hält sich ProD (+ ProNRW) nicht das Pulver für 2014 trocken? 2013 könnte man zur Konsolidierung nutzen und zur Stärkung der inneren Struktur und ständige Werbung neuer Mitglieder durch spektakuläre Aktionen. Jede Demo mit Schlagzeilen bringt neue Mitglieder, erhöht den Bekanntheitsgrad kontinuierlich und verbreitert die Basis für 2014. Seit der Anti-Salafisten-Demo in Bonn waren wir auf einem guten Weg. Eigentlich hat die Zeit für Pro insgesamt gearbeitet, aber: Neinn!! Jetzt ist Amoklauf befohlen! Der Wahlantritt wird in den meisten Ländern im Vorfeld scheitern. Die Rechnung mit 0,5 + X wird nicht aufgehen. Man kann Fakten nicht mit Wunderglauben ersetzen und vor allem darf man nicht den Kraftakt mit 10 000 Unterschriften 2011 in Berlin 1:1 auf den Bund übertragen, wenn man faktisch weniger als 50 echte Aktivisten hat.

  49. Nachdem Aiwanger sein wahres Gesicht gezeigt hat, sind die FW nicht mehr wählbar.

    http://www.blu-news.org/2012/11/22/ich-versuche-diese-leute-loszuwerden/

    Ich werde Pro, Die Freiheit oder die Reps wählen. Hauptsache Angi oder Specki bekommt meine Stimme nicht.

  50. Leider vollste Zustimmung!

  51. Ja wenn das wirklich so ist, traurig traurig!

  52. Es sollte langsam mal verbal abgerüstet werden. Und Rouhs und Co. sollten sich ihrer Verantwortung für das Gesamtprojekt bewußt werden!

  53. Die Herren Rouhs und Seidensticker sollten sich die Kommentare zum Thema “Teilnahme BTW- Wahl” genau durchlesen und hieraus Konsequenzen ziehen. Die überwiegende Mehrheit der Pro- Familie (wenn es denn überhaupt noch eine Familienbande gibt) ist gegen die Teilnahme an der BTW- Wahl.
    Was Rouhs und Seidensticker hier und jetzt abziehen basiert sicherlich nicht aus wohlüberlegtem politischem Kalkül, sondern läßt befürchten, dass sich diese (bislang) angesehenen Politiker ohne fremdes Zutun zu übereifrigen Hasardeuren degradieren. Ein Scheitern bei diesem enormen Aufwand wäre gleichzeitig deren politisches Ende! Daher sollte politische Gründlichkeit Vorrang vor Schnelligkeit haben.
    Noch ist es nicht zu spät: Jede Entscheidung kann geändert werden. Es wäre zu schade, wenn sich zwei derartig agile Frontmänner selbst entsorgen würden!

  54. Könnte aber auch durchaus sinnvolles nüchternes Kalkül sein, das längerfristig angelegt ist. Wer die Rede von Rouhs tatsächlich in Gänze mitbekommen hat, der hat auch die entscheidenden strategischen Überlegungen gehört: die BTW als Instrument zu nutzen, um genügend Geld in die Kasse zu bekommen, um dann einen sinnvollen Aufbau bundesweit zu organisieren! “Ohne Moos nix los!” gilt auch in der Politik. Jedenfalls eine pragmatischere Position als kleinkariert, konzeptlos und als beleidigte Leberwürste irgendwelchen Phantasie-Zusammenschlüssen hinterher zu jagen, ohne auch nur einen Ansatz inhaltlicher Übereinstimmungen zu verfolgen.
    Erst Inhalt, dann Geld, dann über Machtoptionen reden, das hat Rouhs, der kompetenteste Stratege bei Pro, völlig richtig erkannt.

    Um aber bei der Bundestagswahl in den Genuss der Parteienfinanzierung zu kommen, muss man viel Geld investieren. Rund 250.000 Stimmen braucht man dazu. Bin gespannt, woher da Geld für den bundesweiten Wahlkampf ohne bundesweite Strukturen kommen soll… – Lützow

    • @luetzow

      Aber, aber: PRO D wird sicher noch eine gaaanz geheime Wunderwaffe in der Hinterhand haben und überhaupt ist doch wieder mal mathematisch sicher alles gaaar kein Problem ;)

    • @Lützow
      Wollen wir alle nur mal hoffen im Interesse der gesamten
      Anti islamischen Szene,das sich der VS nicht ein neues
      “Spielzeug” aus gesucht hat.Der neu gewählte BV von Pro
      Deutschland und das “unerwartete” erscheinen von Gereon
      Breuer in Sachsen,verursacht nicht nur bei mir,denke ich mal,
      heftigste Bauchschmerzen!?

  55. Der kompetenteste PRO-Stratege Rouhs hat seine Meisterstücke ja schon in München (0,8 % ) und Berlin (1,2 %) abgeliefert, während die Dilettanten Beisicht, Wiener und Hauer in Köln (5,4 %), Leverkusen (4,3 %) und Gelsenkirchen (4,5 %) grandios versagt haben.

    - Ironie off

    • Sehr gut herbert36 und konstrukteur, immer schön lesen und meinen Kommentar vom 23 November um 08:40 Uhr lesen, da sieht man mal wie kompetent die Strategie von Rouhs ist…..können wir nicht stolz drauf sein.

  56. Wenn man sich wohlüberlegt als großer Stratege für eine Bundestagswahlteilnahme entschließt ,dann konsultiert man vorab ergebnisoffen Partner und Weggefährten und entscheidet dann gemeinsam. Rouhs hat offenkundig einen anderen Weg gewählt und hat niemanden als sein Küchenkabinett an dem Entscheidungsprozess beteiligt .Ob das so besonders klug war, wird man sehen…..Die gesamte Causa hätte man sicher geschickter managen können. Alleingänge sind immer gefährlich!!

  57. Alleine die 100000 Stimmen aus NRW wären doch schon was! Dazu bedarf es der NRW-Wahlkämpfer, die über den Tellerrand hinausschauen und um der Sache Willen die kleinlichen Eitelkeiten ignorieren!
    Rouhs geht ein Risiko ein, gewiss! Aber wenn es funktioniert, dann sind er persönlich und Pro D im rechtsdemokratischen Milieu unumstritten und berechtigter Weise die Nr.1! Und das können offenbar manche in NRW, deren Bestreben zur Zusammenarbeit mit anderen gescheitert ist, nicht ertragen. Also Pro D ins Messer laufen lassen durch Verweigerung

    Pro Deutschland die Nummer eins? PRO D hat als Partei noch nicht ein einziges Mandat bei einer Wahl gewonnen, keine 1.000 Mitglieder bundesweit. Auch wenn das freiheitliche Spektrum in einem jämmerlichen Zustand ist, so jämmerlich, das PRO D die Nummer eins wäre, ist der Zustand jedoch noch nicht! – Lützow

    • @Lützow

      Mit unsachlichen Cokommentierungen wie diese tragen Sie doch zu diesem jämmerlichen Zustand bei, merken Sie das denn nicht?
      Bleiben Sie beim Thema und benutzen Sie Argumente, ansonsten lacht sich der mitlesende VS doch halbtot!

    • 1000 Mitglieder? Laut Rechenschaftsbericht 2011 sind es noch nicht einmal 300!

      Aber trotzdem: Lasst es lieber gut sein jetzt. Streit nutzt auch niemanden. Und da des Menschen Himmelreich bekanntlich sein Wille ist, soll PRO D es nun versuchen. Wenns klappt, würden wir uns alle freuen. Denn es geht hier nicht um Neid und Missgunst, sondern um unterschiedliche strategische Einschätzungen. Erste entscheidende Hürde wird die Unterschriftensammlung sein, danach muss man weiter schauen.

      Ich befürchte aber, dass die Bedenken von PRO KÖLN und PRO NRW sich leider als richtig herausstellen werden.

    • @konstrukteur

      Nr.1 ist wirklich etwas übertrieben…
      Aber wenn mann so einige Kommentare von pro NRW Mitgliedern/Sympathisanten durchliest, beschleicht mich schon das unangenehme Gefühl, das einige bei der BTW2013 ihr Kreuz nicht bei pro D sondern bei der Konkurrenz setzen, nur um Rouhs eins auszuwischen. (Vorraussetzung die Unterstützungsunterschriften werden von pro D,REP u. Freiheit in NRW überhaupt geschafft)

      Bitte @Wolfgang,herbert36,Bursche und Wulfen berichtigt mich und sagt mir das ich falsch liege.

  58. Man sollte nicht das Pferd von hinten aufzäumen!

  59. @ Kopfschüttel

    “Ich befürchte aber, dass die Bedenken von PRO KÖLN und PRO NRW sich leider als richtig herausstellen werden.”

    Sie mögen Recht haben, nur: mir ist jemand, der vorausgeht, die Bedenkenträger und Grüppchenchefs einfach stehen lässt, also einfach macht, lieber als vorauseilende, aus Neid gespeiste Schadenfreude über mögliches Scheitern im eigenen Milieu.

    • vorauseilende, aus Neid gespeiste Schadenfreude über mögliches Scheitern

      Selten wurde trefflicher mit wenigsten Worten die Intention eines Gros der 130 Kommentare unter einem Artikel bewertet.

      Danke, Konstrukteur. Dieser Kommentar ist der mit Abstand intelligenteste in dieser ganzen langen Diskussion.

      • Das ist ja wieder mal typisch: Jeder, der nicht willen- und kritiklos der Meinung des “Gröstraz” (größter Stratege aller Zeiten) Manfred Rouhs ist, wird als schadenfroher Neidhammel denunziert und angegriffen. So gewinnt man sicher keine Unterstützung!

      • Lächerlich.

        Bei zahlreichen Diskussionen hier hat sich herauskristallisiert, das genau andersherum ein Schuh draus wird.

        Ich erübrige weitere Einzelheiten…

  60. Fakt bleibt, dass Pro D den Antritt auf eigene Faust entgegen der Bedenken der restlichen “Pro-Familie” entschieden hat. Alle Bündelungsbemühungen mit anderewn Freiheitlichen sind damit torpediert. Auch die “europäischen Freunde” sind not amused und werden keinen Cent dafür geben. Jetzt liegt es ausschließlich an Rouhs und Seidensticker zu liefern, um zu zeigen, dass sie Recht hatten und um ein Fiasko zu verhindern.

    Pro NRW hat immer gesagt, dass man 2013 an keiner Wahl teilnimmt und sich stattdessen zu 100 % auf die Vorbereitung der Kommunalwahl in NRW konzentriert. So wie es im Moment aussieht können dort bis zu 10 Großsstadtfraktioinen erkämpft werden – von den ganzen kleineren Städtchen und Kreisen zu schweigen. Was das an Ressourcen und hauptamtlichen Mitarbeitern bedeuten würde, könnte selbst mit 2 oder 3 % bei der Bundestagswahl nicht aufgewogen werden. Damit hätte man dann eine Basis für einen realistischen Angriff auf den NRW Landtag. Diesen Kurs hat der Pro NRW Vorstand nun einstimmig bestätigt, was auch ihr gutes Recht ist.

    Mit der jetzigen Situation müssen nun alle leben. Rouhs Versuch , mit diesem gewagten Alleingang vom Vorsitzenden einer kleinen Splittergruppe zum “Vater der Pro-Familie” und wichtigen Rechtspolitiker aufzusteigen, kann gewaltig nach hinten losgehen, worüber aber sicher keiner schadenfroh wäre. Schließlich kämpfen wir alle für ein Ziel!

  61. Mir träumte des Nächtens – ich könne fliegen.Bin aber morgens
    noch nie auf gestanden um dann aus dem Fenster zu springen!

  62. Rechtschaffen schaut aus dem Fenster und sagt:”Es graut der Morgen!” Sie erwidert: “Dem Morgen!” Sorry, ist Spass! Die Idee mit dem Bier ist gut!

  63. Ehe hier weiter darüber philosophiert wird, dass gewissene Bundesländer der alleinige Nabel der bundesdeutschen Politik sind:

    Stadtkewitz’ Privat-Partei wurde zur Landtagswahl in Niedersachsen zugelassen.

    Und ich sehe niemanden vor Ort, der dem etwas ehrliches entgegensetzen könnte. Erst recht nicht die ach-so-hochgelobten Bündnispartner aus dem Süd-Westen – die haben es in ihrer politischen Unfähigkeit hinbekommen zum ersten Mal nach 23 Jahren(!) gar nicht erst zur Wahl anzutreten.

    Aber genau diesen wird ein BTW-Antritt als obligatorisch zugebilligt, während andere aus dem eigenen Kreise nur mit Dreck beworfen werden.

    Was für traurige Gestalten doch hier unterwegs sind…

  64. Ich wette Pro D bekommt die mindestens 32000 Unterschriften erst gar nicht zusammen und dann hat sich die Story mit der BTW 2013 erledigt, zumindest kann Pro D dann nur in den Ländern antreten wo die Unterschriften erreicht wurden.
    Die Teilnahme an der BTW 2013 wird wie eine Seifenblase platzen, genau wie die große Ankündigung mit dem Mohammedfilm, da hört man, Gott sei Dank, auch nichts mehr von.

  65. @ Kopfschüttel

    Ich glaubte deutlich gemacht zu haben, dass ich Ihre Skepsis Ernst nehme und Sie nicht zu den Neidhammeln zähle. Auch Bedenkenträger will ich prinzipell nicht unterschätzen.
    Mein Punkt ist der, dass die Überlegung von Rouhs, erst einmal eine materielle Basis vor allen anderen Gedankenspielereien zu schaffen, nicht die schlechteste ist.

    @Edmund

    Übertrieben ? Vielleicht habe ich da was falsch verstanden, aber Pro NRW hatte bei den beiden letzten LTW jeweils über 100000 Stimmen! Das ist nicht weit weg von der Hälfte der bundesweit benötigten Stimmen, um in die Parteienfinanzierung zu kommen.

  66. Wir sollten langsam wieder zur politischen Alltagsarbeit zurückkehren.Die Argumente sind ausgetauscht. Rouhs und Seidensticker haben den Antritt von PRO D im Alleingang durchgeboxt und ihre bisherige Strategie über den Haufen geworfen. Jetzt müssen sie liefern. Zuerst müssen 16 Landesmitgliederversammlungen in den Bundesländern durchgeführt werden, um die entsprechenden Landeslisten aufzustellen und dann müssen die fehlenden 32000 Unterschriften beigebracht werden. Eine Herkulesaufgabe! Ganz nebenbei sollte dann auch durch eine gute und provokante Öffentlichkeitsarbeit bundesweit die Schweigespirale durchbrochen werden. Schließlich haben Rouhs und co noch für eine sichtbare bundesweite Plakatierung zu sorgen. Da hat man sich eine Menge vorgenommen….. Also wird der gute Manfred jetzt liefern….und die ganze PRO-Familie wird richtig glücklich werden!

    • …und die ganze PRO-Familie wird richtig glücklich werden!

      So ganz ohne Neid, Querschläger und ähnliches?
      Na da lohnt es sich doch den Berlinern die Daumen zu drücken.

  67. Warum wird mein Kommentar von gestern nicht frei geschaltet???? Bitte frei schalten!!!

  68. Die REPs spielen natürlich ihr eigenes Spiel. Insbesondere die NRW-REPs provozieren und zersetzen,wo sie nur können. Kik und Co sollte man daher einfach ignorieren. Die REPs werden sich alsbald positionieren müssen entweder Bündelung oder eigener wenig aussichtsreicher Antritt zur Europawahl. Zur Bundestagswahl verfügen die REPs wenigstens über Finanzmittel, die PRO D sicher derzeit nicht hat.

    • Na das sind ja mal ganz neue (kritische) Töne. Und dann ausgerechnet noch von Milva.

      Und ich glaubte immer, die seit 2 Jahren angekündigte, “baldige” Einigung mit den REPs wäre nur noch eine Formsache.

      Jetzt steht plötzlich sogar wieder ein Einzelantritt zur Europawahl zur Diskussion. Tztztz, und ich dachte jeder Kritiker, der Schlierer genau das unterstellt, wäre nur ein böse Spalter und Ewiggestriger.

  69. Wenn ich geschrieben habe, dass PRO D sowieso die 32000 Unterschriften nicht zusammen bekommen und sich dann die BTW 2013 erledigt hat, dann kann man solchen Kommentar ruhig freischalten, Ihr “FREIHEITLICHE”…….

  70. Na gut dann wähle ich eben die Freiheit!!!!

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    Es ist der Redaktion völlig wurscht, wen Sie wählen und wen nicht. Von mir aus wählen Sie doch eine der Bundestagsparteien. Hier ist Wochenendbetrieb und die gleich große Zahl an Spamangriffen abzuwehren. Also halten Sie mal den Ball flach. Mit vorzüglicher Hochachtung!

    Scharnhorst

    • Nicht aufregen, Scharnhorst.

      Unabhängig von einzelnen Meinungsverschiedenheiten bei konkreten Themen sind hier sicherlich 90% aller Kommentatoren über diese tolle Plattform dankbar.

      Dankeschön für die viele ehrenamtliche Arbeit!

  71. Die DF mag jetzt mal in Niedersachsen zeigen, was sie kann.

  72. @ Wolfgang:

    In den allermeisten Bundesländern sind für die Aufstellung einer Landesliste für die Bundestagswahl 2.000 Unterstützungsunterschriften nötig. In einigen Ländern sind es weniger. In Hamburg meiner Erinnerung nach bei 530, in Bremen etwa 500, und im Saarland werden es auch nicht viel mehr als 500 sein.

    Damit haben wir statt ca. 32.000 erst mal eine Reduzierung auf ca. 30.000.

    Das bringt natürlich noch nicht viel.

    Aber dann muß ich auch mal Relationen sehen: in MVP mit seinen etwa 1,6 Mio Einwohnern brauche ich genauso 2.000 Unterschriften wie in Bayern mit seinen über 12 Mio Einwohnern.

    Wenn ich nur in den Bundesländern NRW, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin antrete, brauche ich gerade mal 8.000 Unterschriften und bin für jeden zweiten BRD-Bürger wählbar. Wenn ich etwa die Hälfte der bundesweit nötigen Unterschriften – also 15.000 – bekomme und wenn ich damit in sieben bevölkerungsreichen Ländern antreten kann, dann bin ich für ungefähr drei Viertel der Bürger wählbar.

    Eine andere Rechnung:

    Wenn ich in NRW mit 1,5 Prozent rechnen könnte, dann wären das bundesweit 0,3 Prozent; weil eben NRW ziemlich genau ein Fünftel der BRD-Bevölkerung hat.

    Rechnerisch gesehen liegt Rouhs gar nicht sonderlich daneben.

    Bin ich für drei Viertel der Bürger theoretisch wählbar, dann bedeutet das: Dort, wo ich wählbar bin, muß ich um ein Drittel mehr als 0,5 Prozent bekommen, um bundesweit auf 0,5 Prozent zu kommen. 0,67 Prozent in sieben Ländern, die ca. drei Viertel der BRD-Bevölkerung repräsentieren, generieren mir ungefähr 0,5 Prozent auf Bundesebene und damit den begehrten Zuwachs des „fiktiven Wählerstimmenkontos“.

    Allerdings ist es bei strategischen Entscheidungen immer eine Abwägungsfrage, ob die Relation zwischen Kosten und Nutzen stimmt und was die mittel- oder langfristigen Folgen sind. Wie sagt man unter Soldaten? „Am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt.“

    Christian Worch

  73. Friedrich : Selbstverständlich hat PRO NRW Vertrauen zu Dr. Schlierer und wir hoffen nachwievor, dass Schlierer seine teilweise noch zweifelnen Bataillone auf einen Kurswechsel Richtung Bündelung einschwören kann. Der Soloantritt von Rouhs macht die Angelegenheit nicht gerade einfacher.

  74. @Worch:
    Ihre Analysen sind ja richtig. Ebenso richtig ist, dass die “Rechte” völlig zersplittert ist. Ich denke, wahrscheinlich gibt es eine gemeinsame “Rechte” in der BRD nie und wird es auch nie geben (zumindest nicht in einem Zeitraum, den ich noch abschätzen kann). Die Gründe sind vielfältig. Sei es nun die staatlich gesteuerte Zersetzungsarbeit oder insbesondere auch das “Ego” der Darsteller auf der “rechten” Seite des politischen Spektrums.
    Die Verwendung der “Nazi-Totschlagkeule” funktioniert in unserer Gesellschaft hervorragend. Damit kann man sich auch jede politische Auseinandersetzung ersparen. Und wenn sich “rechte” Parteien und Organisationen voneinander abgrenzen (und sich völlig feindlich gegenüber stehen), so mag der eine oder andere dafür ja Gründe finden – sei es eine wirkliche Unvereinbarkeit und inhaltliche Gegnerschaft oder seien es taktische Gründe oder einfach nur die Pflege des Egos. Wenn jedoch z. B. PRO-Deutschland das übliche “Nazis Raus!” entgegenschallt und PRO-Anhänger im Chor ebenfalls “Nazis Raus!” schreien, nur weil sich wie im Video erkennbar, ein verirrter “Nazi?” der PRO – Aktion anschließen will, so halte ich das für lächerlich. Man kann ja in der Regel unerwünschte Teilnehmer, die sich nicht an die vorgegebenen Auflagen halten, ausschließen. Ich glaube jedoch kaum, dass es sinnvoll ist, wenn sich “rechte” Parteien, auch wenn sie als politische Gegner auftreten, sich nun der “Argumtation” (sofern man “Nazis raus!” als Argument betrachten kann) der wirklichen politischen Feinde bedienen und sich gegenseitig mit dem Schlachtruf “Nazis Raus! Nazis Raus! Nazis Raus!” bekämpfen.

  75. Schlierer wird die REPs auf einen gemeinsamen Wahlantritt mit Pro einschwören, wenn Rhous den bizarren Wahlantritt von Pro Deutschland in München unterläßt.Selbst Seidensticker ist nicht glücklich darüber.Wenn Rouhs seinen Ego Trip nicht unterläßt steht einer Bündelung der Freiheitlichen Kräfte Pro NRW,REPs,DF auch Bürger in Wut nichts mehr im Wege, notfalls ohne Pro Deutschland.

    • Völlig richtig.

      Vor allem wo es doch in der Hauptstadt des Stamm- und Gründungslandes der Republikaner schon seit 20 Jahren eine erfolgreiche REP-Ratsfraktion gibt, ist ein Antritt einer anderen freiheitlichen Partei doch völlig sinnfrei.

      Halt… Moment…

    • “Selbst Seidensticker ist nicht glücklich darüber.”

      So, so das tut mir aber gar nicht Leid. Weder Schlierer, Beisicht, DF oder Irgendwer werden eine Bündelung in absehbarer Zeit zu Stande bringen.
      Der Antritt von pro Deutschland ist beschlossen und wird passieren! Ganz egal mit wie vielen Helfern oder Unterschriften.

  76. @ Dr. H.G.:

    Ich persönlich halte die Erwiderung von “Nazis-raus”-Rufen mit genau dem gleichen Text eher für Satire. Dabei geht es mir nicht um die Frage, ob ein PROler, den die Linken für einen Nazi halten, seinerseits in dem NPDler einen Nazi sieht. Oder ob er die Linken einfach für rot lackierte Faschisten hält. Also ob diesen gegenüber ernsthaft das juristische Argument “tu couque” geltend gemacht werden soll. Es irritiert eindimensional eingestellte Menschen einfach, wenn sie plötzlich von der falschen Seite Beifall bekommen. – Die meisten Leute, die Politik “machen”, machen das nicht nur mit typisch deutscher Ernsthaftigkeit, sondern auch mit äußerster Verbissenheit. Daß Humor und damit außer Ironie auch Selbstironie Waffen sind, wird oftmals übersehen.

    Christian Worch

    • Herr Worch: Plant ihre neu gegründete Partei “Die Rechte” auch einen antritt zur BTW?

      • wenn nicht dann, dann aber bestimmt zur Europahl, so wie alle anderen 459 rechten bis rechtsextremen Patzeien in Deutschland ……..

      • Die Partei “Die Rechte” wird nicht zur Bundestagswahl antreten aber dann zur EU-Wahl 2014.

  77. @ Edmund:

    Danke für die Konkretisierung. Dann sind es bundesweit also knapp unter 28.000. Damit – wenn man in jedem Bundesland wählbar sein will – also noch ein bißchen weniger, als ich grob kalkuliert hatte.

    Christian Worch

  78. Rouhs scheint wirklich ernst zu machen,er soll angeblich noch diese Woche ausgerechnet eine Reserveliste für NRW wählen lassen. Jetzt muss er liefern…..

  79. Reserveliste für NRW? Ulli was meinen Sie damit?

    • Wohl die “abtrünnigen” von Pro NRW.Gideon Breuer ?
      Ist der Keil erst mal getrieben—sagt der Volksmund.

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