(Zeit online) Andreas Molau war einer der wichtigsten NPD-Strategen. 2012 verließ er die Szene. Die demokratische Gesellschaft aber nehme ihn nicht auf, kritisiert er im Gespräch.

Andreas Molau ist 45 Jahre alt und hat zwei Kinder. Er diente der NPD lange als bürgerliches Aushängeschild. Schon als Student war er in der Szene aktiv und veröffentlichte in extrem rechten Verlagen. Unter anderem war er Feuilletonredakteur der Wochenzeitung Junge Freiheit. Nachdem er mehrere Jahre als Waldorfschullehrer in Braunschweig gearbeitet hatte, begann 2004 ein steiler Aufstieg in der NPD. Molau wurde Fachreferent der sächsischen Landtagsfraktion und später Chefredakteur der Parteizeitung. Seine Kampfkandidatur gegen den damaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt endete Anfang 2009 in einer Schlammschlacht – er hatte unter anderem gefordert, die Partei müsse sich von Hitler distanzieren. Molau war danach in der DVU, Pro NRW und der Gesellschaft für freie Publizistik aktiv, bevor er im Juli 2012 öffentlich seinen Ausstieg verkündete.
ZEIT ONLINE: Herr Molau, vor knapp einem Jahr sind Sie aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen. Haben Sie den Schritt schon bereut?
Andreas Molau: Nein. Aber ich weiß im Nachhinein nicht, wie mutig ich gewesen wäre, wenn ich gewusst hätte, was mir bevorsteht.


Skandal in Leverkusen: Die Fraktion der Bürgerbewegung PRO NRW hat einen Antrag bezüglich des knapp vereitelten Anschlags auf den PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht und seiner Familie in den Rat eingebracht, in dem sich der Rat der Stadt Leverkusen von jeglicher Form der Gewalt und des Terrors distanziert und sich für ein friedlichen Miteinander ausspricht. Dieser Antrag ist von den Fraktionen der etablierten Altparteien abgelehnt worden, obwohl Beisicht selbst im Rat von Leverkusen sitzt!

Was “böse Rechte” schon lange wussten und kundtaten, steht jetzt auch in der BILD: Bundeskanzlerin Merkel war FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda und stand auch ansonsten als sogenannte “Reformkommunistin” dem DDR-Regime näher, als bisher bekannt.
Der hessische FDP-Landtagsabgeordnete Jochen Paulus hat eine neue Heimat gefunden: die Alternative für Deutschland (AfD). Der Liberale ohne Chance auf eine erneute Nominierung zur Landtagswahl durch seine alte Partei spricht auch gleich Klartext in Bezug auf die inhaltliche Positionierung seiner neuen Partei: Gegenüber der 
Eigentlich hatten sachkundige Beobachter nicht damit gerechnet, dass in der medial hochgejubelten “Alternative für Deutschland” (AfD) die ersten Schlammschlachten noch vor der Bundestagswahl ausbrechen. Doch weit gefehlt: Der durch die Talkshows der öffentlich-rechtlichen Sender hofierte AfD-Vorsitzende Prof. Lucke entpuppt sich schon kurz nach seiner Wahl als politisch korrekter Oberaufpasser seiner vom Establishment gehätschelten “Protestpartei”. Das Ettikett “konservativ” weist Lucke inzwischen bei jeder Gelegenheit weit von sich, wie selbst der eigentlich wohlwollende JF-Chefredakteur Dieter Stein pikiert feststellte. Und nun entwickelt sich in Brandenburg die erste öffentliche Schlammschlacht zwischen dem Bundesvorstand und der neu gewählten Landesführung, weil diese von “Islamfeinden”, also Ex-Mitglieder der Stadtkewitz-Partei unterwandert sei. Die Märkische Allgemeine berichtet:
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